
MOUNT SETTE TERMINI
Reich an Biodiversität und historischen Spuren der Cadorna-Linie, ist die Sette Termini ein beliebtes Ziel für Wanderer und Radfahrer
Der Monte Sette Termini ist ein Gipfel der Vareser Voralpen, der 972 m über dem Meeresspiegel liegt und Teil der Kette Piambello–Campo dei Fiori–Nudo ist.
Der Name leitet sich von sieben Grenzfelsen ab, die in der Antike die Grenzen der Weiden und Wälder von sieben Gemeinden markierten: Cugliate, Fabiasco, Arbizzo, Viconago, Montegrino, Bosco Valtravaglia und Cremenaga. Der Berg ist auch als "I Bedroni" (Die Bedroni) bekannt, da er vor allem auf seinem Westgrat zahlreiche Birken aufweist.
Der Hang oberhalb des Lago Maggiore ist geprägt von Birken-, Buchen-, Eichen-, Kiefern- und Eschenwäldern. Sträucher und Bergwiesen sorgen für eine reiche Artenvielfalt, die im Frühling von wilden Narzissen gefärbt wird.
Während des Ersten Weltkriegs wurde der Berg als Teil der Cadorna-Linie befestigt. Verlassene Militärposten, Schützengräben und Tunnel sind noch heute am Nordhang zu sehen. Zahlreiche Wander- und Radwege folgen diesen Spuren, die oft in asphaltierte Militärstraßen umgewandelt und heute für die öffentliche Nutzung saniert wurden.
Zahlreiche Wanderwege führen von Ausgangspunkten wie Montegrino Valtravaglia, Cugliate Fabiasco oder Marchirolo zum Gipfel. Der Aufstieg von Montegrino folgt einer asphaltierten Militärstraße und führt zu den Gipfelwiesen, die sich ideal für Picknicks und malerische Pausen eignen.
Der Gipfel bietet einen spektakulären Blick auf den Lago Maggiore, den Monte Rosa, die Westalpen, den Lago Ceresio und den Regionalpark Campo dei Fiori. Insbesondere vom Holzturm auf dem Gipfel kann man den Lago Maggiore und das darunterliegende Tal bewundern.
Für Radfahrer ist der Monte Sette Termini ein vielseitiges Ziel: Mehrere Mountainbike-Routen folgen ehemaligen Militärstraßen und dem Panoramakamm, durch Wälder und mit technischen Abfahrten.

