
FORCORA
Zu jeder Jahreszeit bietet der Forcora-Pass Schönheit und Erlebnisse für alle, vom Spaziergang bis zum Sport
Der Forcora-Pass liegt auf 1.179 m Höhe in der Gemeinde Maccagno con Pino und Veddasca und liegt zwischen dem Monte Cadrigna (1.304 m) und dem Monte Sirti (1.343 m). Nur wenige Meter von der Schweizer Grenze entfernt, ist es ein Übergangsgebiet zwischen Tälern, Wäldern und Almen und liegt an einer Panoramastraße, die das Veddascatal mit dem Lago Maggiore verbindet.
Dieses Gebiet, eingebettet in die Vareser Voralpen, bietet Buchen-, Birken- und Kiefernwälder, unterbrochen von Lichtungen und durchzogen von Sommerweiden mit Ziegen und einheimischem Vieh. Die Aussicht von hier ist spektakulär: Man kann Täler und einen Großteil des Verbano, des Monte Rosa und der Alpen bewundern. Im Winter verwandelt der Schnee den Pass in eine bezaubernde Alpenkulisse mit Blick auf Locarno und die Mündung der Maggia.
Obwohl der Schnee in den letzten Jahren immer seltener geworden ist, gilt Forcora als "das Skigebiet von Varese": Es ist das einzige alpine Skigebiet der Provinz und verfügt über einen Skilift, der auf den Monte Cadrigna führt und eine etwa 1 km lange mittelschwere Piste bedient. Es gibt auch eine etwa 5 km lange Langlaufloipe. Ausrüstungsverleih (Bob, Schneeschuhe, Snowboards, Skier und Skistöcke) ist vor Ort verfügbar, ebenso wie die Skischule CAI Luino.
Im Sommer wird der Pass zum Wanderziel: Zahlreiche Wege und Grate bieten anspruchsvolle und landschaftlich reizvolle Routen sowie Anschluss an das Schweizer Streckennetz, die sich sowohl zum Wandern als auch zum Mountainbiken eignen. Seit mehreren Jahren ist er Austragungsort des Grand Forcora Bike, eines Mountainbike-Rennens mit einer Länge von über 40 km und einem Höhenunterschied von 1.530 Metern, das Teil der Rampitek/Coppa Lombardia-Rundstrecke ist.
Doch der Forcora-Pass ist nicht nur sportlich, sondern auch traditionsreich. Auf dem Gipfel zeugt die kleine Kirche Madonna della Neve aus dem 18. Jahrhundert, die 1845 erweitert wurde, von der jahrhundertealten Präsenz der Berghirten. Im Juli 2024, anlässlich des 250-jährigen Jubiläums der Guardia di Finanza, wurde der Weg "Sentiero Fiamme Gialle d'Italia" (Gelbe Flammen Italiens), ein Gedenkweg zur italienischen Grenze, benannt. Im August findet schließlich das traditionelle Almfest statt.

